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Fahrzeugkauf

Sie haben ein mangelhaftes Fahrzeug gekauft und möchten nun Ihre Rechte gegenüber dem Verkäufer geltend machen? Wir unterstützen Sie dabei gerne!

Zunächst sollten Sie sich beim Autokauf nicht vom äußeren Schein des Fahrzeugs verleiten lassen. Verkäufer setzen oft viel daran, Fahrzeuge in einen Zustand zu versetzen, die äußerlich einen hervorragenden Eindruck vermitteln. Ohne eine detaillierte Überprüfung des Fahrzeugs kann der Kauf zu einem großen Fehler werden. Steht Ihnen kein Fachmann zur Seite, der Sie bei der Besichtigung und Auswahl des Fahrzeugs unterstützt, sollten Sie zumindest in der Lage sein, absolut unbrauchbare PKW zu erkennen. Sie sollten ein Fahrzeug nie alleine besichtigen. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, dass eine dritte Person den Inhalt der Besichtigung und die Verkaufsverhandlungen bezeugen kann. Achten Sie auch darauf welchen Gesamteindruck der Verkäufer macht. Wirkt er unseriös oder zwielichtig, sollten Sie sich den Kauf noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Besonders beliebt ist der Kauf vom Händler. Dies liegt häufig an dem größeren Angebot und dem niedrigerem Preisniveau. Der Kauf beim Händler bedeutet häufig auch mehr Sicherheit für den Käufer. Grund dafür ist, dass bis sechs Monate nach der Übergabe die sog. Beweislastumkehr gilt. In einem solchen Fall wird grundsätzlich vermutet, dass ein etwaiger Mangel schon bei Übergabe des KfZ vom verkäufer an den Käufer vorhanden war. 

Beim Privatkauf kann die Sachmängelhaftung im Kaufvertrag hingegen ausdrücklich ausgeschlossen werden.  Daher werden die Fahrzeuge bei Privatkäufen meist eventuell günstiger oder auf Verhandlungsbasis angeboten. Sollten Sie jedoch über keine ausreichende Fachkenntnis über Kraftfahrzeuge verfügen, besteht hier ein großer Spielraum des Verkäufers offensichtliche Mängel „abzubügeln“. Jedoch stehen Sie auch bei einem Ausschluss der Sachmängelhaftung nicht vollends Schutzlos dar. Sollte der Verkäufer Ihnen gegenüber einen Mangel am KfZ bewusst verschwiegen haben, so handelt der Verkäufer arglistig. Auf eine solche arglistigen Täuschung findet der Ausschluss der Sachmängelhaftung dann keine Anwendung. Es besteht dann gegebenenfalls die Problematik zu beweisen, dass der Verkäufer auch von dem Mangel positive Kenntnis hatte. Dies ist immer am Einzelfall zu beurteilen.

– Wir unterstützen Sie gerne – Ihre Verkehrsanwälte der Kanzlei Göbel & Partner (Standorte Düsseldorf und Köln) –