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Alkohol & Drogen

Alkohol oder Drogenmissbrauch im Straßenverkehr kann erhebliche Konsequenzen für den Verkehrssünder zur Folge haben.

– Alkohol am Steuer:

Bewegt sich ein Betroffener mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 – 1,09 Promille mit einem Fahrzeug im Straßenverkehr, ohne dass dieser alkoholbedingte Ausfallerscheinungen aufweist, so begeht der Verkehrssünder jedenfalls eine Ordnungswidrigkeit. Dies hat zur Folge, dass der Betroffene mit einer Geldbuße von mindestens 500 €, einem Monat Fahrverbot und mindestens einem Punkt in Flensburg (Eintragung ins FAER) rechnen muss.

Bewegt sich der Verkehrssünder mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille bis 1,09 Promille in einem Fahrzeug durch den Straßenverkehr und kommt es dabei zu alkoholbedingten Ausfallerscheinungen, so begeht der Betroffene eine Straftat. Darüber hinaus muss der Verkehrssünder mit einem Fahrverbot von mindestens sechs Monaten, Führerscheinentzug, sowie mit mindestens drei Punkten in Flensburg (Eintragung ins FAER) rechnen.

Hat der Führer eines Fahrzeugs während der Fahrt eine Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille oder mehr, so liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit vor. Auch auch ohne eine zusätzlich alkoholbedingte Ausfallerscheinung begeht der Verkehrssünder dann eine Straftat. Auch hierbei droht neben dem Fahrverbot die Entziehung der Fahrerlaubnis, eine beträchtliche Geldstrafe und bei Wiederholungstätern sogar Freiheitsstrafe.

Gleiches gilt für Fahrradfahrer, die sich mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,6 Promille auf öffentlichen Straßen fortbewegen. In einem solchen Fall liegt ebenfalls eine absolute Fahruntüchtigkeit vor, die von der Fahrerlaubnisbehörde mit der Bewegung eines Kraftfahrzeugs gleichgesetzt wird.

– Drogen im Straßenverkehr:

Bewegt sich ein Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Drogen (wie zum Beispiel Cannabis, Ecstasy, Kokain, Heroin, Crystal Meth oder LSD) durch den Straßenverkehr, so wird dies regelmäßig mit einem Bußgeld von 500 Euro, sowie einem Monat Fahrverbot bestraft. Liegen zusätzlich etwaige Ausfallerscheinungen des Verkehrssünders vor, so kann sich das Strafmaß erheblich erhöhen. Außerdem muss der Betroffenen fest damit rechnen, sich einer MPU (Medizinisch-psychologische Untersuchung) zu unterziehen. Weitere Informationen zur MPU erhalten Sie unter dem Schwerpunkt „Führerschein & MPU“.

Wir beraten Sie gerne in allen Fragen zu der Problematik „Drogen & Alkohol am Steuer“.

– Ihre Rechtsanwälte der Kanzlei Göbel & Partner – Standorte in Düsseldorf und Köln –